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Reisen in Thailand

Bangkok: Die Rattanakosin-Insel

Rundgang 3 - Zwischenstop Nr. 20a

Das Mahakan Fort

 

 

Rundgang 3, Stop 20aDas Mahakan Fort hat das gleiche Alter wie das Phra Sumane Fort in Banglamphu (siehe Rundgang 2, Stop 15). Das Fort und die Reste der Stadtmauer wurden 1959 und dann noch einmal 1981 zur 200-Jahr-Feier von Bangkok restauriert.

1890 war die Stadtmauer, die die Altstadt umgab, noch intakt. Sie war im Abstand von 400 Metern mit insgesamt 14 Wachtürmen (Pom) versehen, die jeweils nach einem Ereignis, einem mutigen Tier oder einer Hindugottheit benannt waren. Einige Namen sollten die Feinde in Angst und Schrecken versetzen. Pom Mahakan, nach dem Hindugott des Todes, Phra Kan, benannt, spielte auf das schreckliche Schicksal der Feinde an, die durch das Tor zu kommen versuchten. Als die Straßen erweiert werden mußten, fielen Tore und Wachtürme innerhalb von zehn Jahren dem Fortschritt zum Opfer.

 

 

Mahakan Fort, Juni 2003
Blick entlang der alten Stadtmauer, die am linken Gehsteig verlaufen wäre, auf das Mahakan Fort. Hinter den vielen Autos, vom Fort aus nach rechts, ist auch heute noch die alte Stadtmauer zu sehen.

...und so sah ein Passant an der gleichen Stelle vor mehr als 100 Jahren das Fort und den Goldenen Berg. Man vergleiche das große Stadttor mit dem Bild unseres Rundgangs 2, Stop 8: dort gegenüber vom Wat Bovorn Nivet steht heute noch so ein Tor.[1]

Mahakan Fort, Mai 2002

Mahakan Fort, Juni 2003

 

 

 

Aktualisierung 2004:

Hinter dem Fort wurde das ehemals etwas unaufgeräumte Gelände teilweise durch einen kleinen Park ersetzt.

Das Fort von hinten aus dem Park gesehen.
Ein schöner Ausblick auf Wat Saket ("Der Goldene Berg").
Der Bootsanleger der Khlongbusse, der früher hier links vorne war, wurde aufs gegenüber liegende Ufer verlegt.
Auf dem Parkgelände liegt dieses reparaturbedürftige Haus, das wohl bereits zur Regierungszeit von König Rama IV. gebaut wurde, wie man einer Inschrift entnehmen kann.
 

 

 

 

Fußnoten:
[1] Bild aus dem Buch "Bangkok in 1892" von Lucien Fournereau, Übersetzung von E.J.Tips, White Lotus Press Bangkok 1998

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 08.04.2011 

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