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Reisebericht 2001

Chiang Mai - Seite 3

Tagesausflug zum Doi Inthanon, Teil A


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Gebucht haben wir diesen Ausflug in einem der vielen Reisebüros in Chiang Mai. Da der Doi Inthanon Nationalpark nur etwa 60km von Chiang Mai entfernt ist, bot sich diese Tour gerade an.

Weg zum Doi Inthanon
Und das gibts im National-Park so alles zu sehen...

 

Mit seinen 2.565 Metern ist das Granit-Massiv Doi Inthanon um mehr als 200 Metern höher, als jeder andere Punkt in Thailand. Rund um diesen Berg befindet sich Thailands 6. Nationalpark, der 1972 eröffnet und 1978 von S.M. König Bhumiphol Adulyadej auf seine heutige Größe von 482 km[2] erweitert wurde. Der Doi Inthanon bildet eine wichtige Wasserscheide in Nordthailand: auf seinen Hängen entspringen die vier größten Zuläufe des Ping-Flusses, der Lebensader Nord-Thailands. Er auf seiner Spitze von immergrünem Berg-, Nebelwald bedeckt. Früher konnte man hier Tiger, Leoparden und auch Elefanten beobachten, jedoch heute sind sie wohl von den Touristen (bereits 1990 waren es 370.000!) vertrieben worden. Dennoch kann man hier noch immer mit etwas Glück (?) auf einen Schwarz-Bären treffen. Affen gibts zuhauf. Auch beliebt ist das "Bird-Watching" bei Thailändischen Park-Besuchern: angeblich soll es hier 383 verschiedene Vogel-Arten geben.

 

Pagode der KöniginPagode des Königs
Etwa 200m unterhalb des Gipfels hat die "glorreiche Thailändische Armee mit der Hilfe des Thailändischen Volkes" seinem Königspaar ein Denkmal gesetzt: Jeweils zum 60. Geburtstag wurde für S.M. König Bhumibol Adulyadej (1987) und I.M. Königin Sirikit (1992) eine Pagode errichtet. Bei schönen Wetter soll man hier angeblich eine ganz tolle Aussicht über das Umland haben. Leider wars bei unserem Besuch eisig kalt (ca. 16ºC!) und regnerisch - und wir in unseren dünnen Hemdchen, die für das Klima in Chiang Mai gedacht waren!

 

Pagode, innen Pagode, innen
Beide Pagoden sind außen mit großartigen Relief-Mosaiken geschmückt, an der Pagode des Königs in einem rötlichen Braunton, an der Pagode der Königin in verschiedenen Violett-Tönen. Innen steht jeweils eine große Buddha-Staue. Auch an den Innenwänden gibts tolle Mosaiken zu sehen, wie z.B. hier in an der Decke der Pagode der Königin über das Leben des Buddha (Bild oben: links Empfängnis, Mitte Geburt).

 

SchreinAuf der Spitze
Ganz oben auf dem Gipfel steht der Schrein des Namensgebers: Der letzte Regent von Chiang Mai Prinz Inthawitchayanon erkannte bereits früh die Wichtigkeit dieser Bergregion für die Umgebung. Er bestimmte, daß seine sterblichen Überreste hier beigesetzt werden sollten. Zunächst war der Berg daher bekannt als Doi Luang (Königlicher Berg). Als der Prinz dann 1897 starb, wurde seine Asche in der kleinen Pagode (rechtes Foto) beigesetzt, die daraufhin ein Ziel für Pilger wurde. Zu seinen Ehren trägt der Berg seitdem seinen Namen in abgekürzter Form: Doi Inthanon.

 

Nebelwald

Nebelwald...

 

Etwas unterhalb der Spitze konnten wir uns auf dem "Aangka Nature Trail", einem kurzen Wanderweg über Holzbrücken, ein Bild von der Vegetation im immergrünen Nebelwald machen: über und über mit Moosen und Farnen bedeckt und das kühle, nebelige Wetter gaben dem Wald hier eine merkwürdige Atmosphäre...
Immerhin war es hier etwas "wärmer", als vorher bei den Pagoden.

 

Nebelwald

Nebelwald...

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 30. September 2001 

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