Reisen in Thailand:
Suphanburi 2006
Die Provinz Suphanburi liegt inmitten der zentralen Ebene Thailands, die man als Reiskammer des Landes bezeichnen kann. Das Faszinierende an dieser Provinz sind die vielen gut ausgebauten, mehrspurigen Straßen, die aber meist ohne nennenswerten Verkehr sind. Dem ehemaligen Premierminister Banharn Silpa-Archa (1995-1996) wird ja vorgeworfen, fast das gesamte Geld, das eigentlich für die Aufwertung der Infrastruktur von ganz Thailand geplant war, hauptsächlich in seiner Heimatprovinz Suphanburi verbaut zu haben...
Geschichtlich gesehen soll Suphanburi der Sitz des legendären Goldlandes Suvarnabhumi gewesen sein, das in älteren buddhistischen Schriften erwähnt wird. Doch werden erste Siedlungen erst zur Zeit des Dvaravati-Reiches erwähnt. Die Provinz war eine wichtige Verteidungsbastion gegen die Birmanen. Hier fand unter anderem die Entscheidungsschlacht des aus Phitsanulok stammenden Königs Naresuan statt, der die birmanische Vorherrschaft Ende des 16. Jahrhunderts abschütteln konnte. Wir wollten gerne den Platz dieser historischen Schlacht besuchen.
Wir fanden im Landkreis Don Chedi diese schneeweisse Chedi mit einem Denkmal für König Naresuan, wie er auf seinem Kriegselefanten reitend in die Schlacht zog. Innerhalb der weissen Chedi lag ein riesiger Ziegelhaufen, der wohl die ursprüngliche Chedi war, die der König nach seinem Sieg hier errichten ließ. Zahlreiche Texttafeln erzählten über das Leben des Königs, und daß wohl in neuerer Zeit Zweifel darüber aufkamen, ob die Schlacht wirklich hier stattgefunden hat. Weitere Informationen dazu kann man in der Wikipedia nachlesen.
Hier in Suphanburi soll übrigens auch der Gründer des Königreiches von Ayutthaya U Thong geboren worden sein. Wir fanden ein Denkmal für ihn im Landkreis U Thong am Tempel Wat Khao Phra Si Sanphet.
Hier gab es auch eine wunderschöne liegende Buddha-Statue in einer Höhle zu bewundern:
Der über 600 Jahre alte Tempel Wat Phra Si Rattana Mahathat liegt mitten in der Provinzhauptstadt Suphanburi. Hier ist ein alter Prang zu sehen, in dem angeblich Reliquien des Buddha aufbewahrt sind. Weiterhin gibt es zwei kleine, ungewönlich positionierte Viharn zu sehen. Die liegende Buddha-Statue ist nicht besonders sehenswert.
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| Wir haben natürlich auch den berühmtesten Tempel der Provinz, den Wat Pha Le Lai im Osten der Provinzhauptstadt besucht. Die riesige sitzende Buddha-Statue ist wirklich beeindruckend. |
| Im Wat Phra Norn im Norden der Provinz-Hauptstadt Suphanburi, direkt am Ufer des Tha Chin-Flusses, haben wir diese liegende Sukhothai-Buddha-Statue gefunden, die in ungewöhnlicher Weise auf dem Rücken liegt (normalerweise liegt der Buddha auf seiner rechten Seite). |
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| Imposanter Teak-Baum im Tempel-Vorhof | Dem Tempel angeschlossen ist eine Fischzucht-Anlage, die direkt im Tha Chin-Fluss liegt. Wenn die Touristen hier die Fische füttern, brodelt das Flusswasser richtig. |
| Der Wat Amphawan hat neben einem niegel-nagel-neuen Viharn, dessen Wände innen von oben bis unten mit Spiegelmosaik versehen sind, noch einen alten Viharn mit schönen Malereien an den vier Säulen, die das Vordach stützen. Diese Malereien beschreiben Szenen aus der Geschichte von Phra Malai. |
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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