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Reisen in Thailand:

Ang Thong 2006

 

 

Die Provinz Ang Thong liegt im Herzen des zentralen Tieflandes von Thailand, nur wenige Kilometer nördlich von Bangkok. Der große Strom Maenam Chao Phraya fließt mitten durch sie hindurch, daher gibt es in Ang Thong viel fruchtbare Erde für den Reisanbau.

 

 

Wir haben uns für unsere Rundfahrt quer durch die Provinz in Bangkok ein Auto mit Fahrer gemietet, um hier viele alte Tempel zu besuchen.

 

 

Unser erster Stop war im Landkreis Pa Mok der Wat Tha Suthawat direkt am Ufer des Cho Phraya. Dieser Tempel stammt noch aus der frühen Ayutthaya-Periode, wurde aber in jüngster Zeit unter der Schirmherrschaft von Prinzessin Maha Chakri Sirindorn restauriert, ein neuer Bot wurde errichtet, welcher innen mit modernen Fresken in traditionellem Stil bemalt ist. An einer neuen Chedi wurde noch feste gebaut.

 

 

Anschliessend machten wir einen kurzen Abstecher zum Wat Sa Kaeo. Vom kunst- bzw. kulturhistorischen Aspekt her ist dieser große Tempel nicht unbedingt sehenswert. Allerdings gibt es hier ein Waisenhaus, in dem über 1000 Kinder betreut werden. Wat Sa Kaeo
Das Waisenhaus wird unter anderem von einer mit uns befreundeten Organisation in Nakhon Sawan, dem Students' Education Trust unterstützt.
 

 

Weiter gings zum Wat Pa Mok Worawihan am westlichen Ufer des Chao Phraya aus der Ayutthaya-Zeit. Der Tempel erhielt seinen Namen von den vielen Mok-Bäumen (Apocynaceae), die hier in der Vergangenheit standen. In einem engen Viharn war eine etwa 22,5 Meter lange liegende Buddha-Statue zu sehen. Allerdings war die Statue so groß und der Raum so klein, daß nur ein vezerrtes Foto von der Größe zeugen kann.

 

 

Recht interessant war eine Lösung im Wat Khian (Landkreis Wiset Chain Chan), um alte Wandmalereien vor dem Verfall zu schützen. Hier wurde einfach ein neuer Ubosot um den alten herum gebaut. Innen konnte man die alten Wände sehen mit kaum zu entziffernden Zeichnungen.

 

 

Im Wat Phicharn Sophon gab es einen neu erbauten Mondop mit schönen Wandmalereien über die Vessantara Jataka und das Leben des Buddha.
Auf dem lokalen Friedhof des Tempels standen zahlreiche kleine Chedis, in denen die Asche der Verstorbenen aufbewahrt wurde.
 

 

Der Wat Ratcha Phaksi wirkte irgendwie verlassen, ausserdem wurde hier gerade renoviert. Trotzdem wollten wir uns den riesigen liegenden Buddha ansehen.
 

 

Schon fast auf dem Rückweg fanden wir im Landkreis Pho Thong den Wat Khun Inthapramun. Hier liegt eine 50 m lange Buddha-Statue aus Ziegeln mit Stuck verkleidet. Der Viharn, in dem er ursprünglich lag, ist im Laufe der Zeit verfallen. Der Tempel wurde nach Khun Inthapramun benannt, der in der Vergangenheit von der Regierung Geld veruntreut hatte, und es dann benutzte, um diese Statue zu vergrößern. Später wurde er zum Tode verurteilt.

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 04.05.2012 

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