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Reisen in Thailand: Bangkok 2004

Ausflug nach Koh Kret

 

 

Plan der InselPlan der Insel
Plan der InselPlan der Insel

Koh Kret - ??   Wie? Noch nie gehört? Also: Koh Kret ist eine knapp 4 km² große Insel mitten im Chao Phraya am nördlichen Stadtrand von Bangkok. Diese Insel wird im Norden, Westen und Süden vom ursprünglichen Lauf des Maenam Chao Phraya gebildet, das Ostufer bildet ein Kanal, der angeblich im Jahre 1721 gegraben worden sein soll. (Allerdings sieht es so aus, als ob dieser Kanal bereits auf einer recht exakten holländischen Seekarte aus 1650 verzeichnet ist.) Ausländische Seeleute, die mit ihren Segelschiffen damals bis nach Ayutthaya segelten, nannten den Kanal den "kleinen Mosquito-Durchbruch", da sich hier immer sehr viele Stechmücken versammelten.

 

 

Die schiefe Chedi vom Wat Paramai Yikawat an der Nordost-Ecke von Koh Kret ist schon fast zum Markenzeichen geworden.
 

 

Koh Kret ist heute das größte Siedlingsgebiet der Mon in Thailand. Der Volksstamm der Mon war - wie später die Thais - bereits vor mehr als 2000 Jahren aus Südchina eingewandert. Zwischen dem 6. und dem 10. Jahrhundert waren sie die dominierende Kultur in Zentralthailand. Sie gründeten das legendäre Königreich Dvaravati. Allerdings sind die ca. 6000 Bewohner von Koh Kret keine direkten Nachfahren dieser Ur-Mon. Ihre Vorfahren wurden nämlich gegen 1774 vom burmesischen König aus dem Gebiet des heutigen Rangun vertrieben. König Taksin von Thonburi gewährte ihnen hier auf der Insel das Recht, sich anzusiedeln. Die Mon waren schon immer begabte Töpfer, was man noch heute an den Brennöfen und den zahlreichen Verkaufs-Ständen für Tonwaren auf der ganzen Insel sehen kann.

 

 

Die "Straße", die einmal rund um die Insel führt...
 

 

Sala Nam: "Wartesaal" für den Fluß-Bus
 

 

Auf dem Rundweg rund um die Insel
 

 

Wat Chimphli Sutthawat: ein alter Tempel aus der Ayutthaya-Zeit mit zugewachsener Chedi und stark verfallenem Wiharn
  
 

 

Autos sind auf der Insel nicht zugelassen.
 

 

Hier und dort Ausblicke auf den Fluß
 

 

Unterwegs entdeckten wir in einer Ecke diesen zerfallenen(?) Brennofen. (Die Mörser links in der Ecke sind wohl als Ausschuß anzusehen.)
 

 

Typische Töpferwaren der Mon:

 

 

Wat Paramai Yikawat

Schlichte Architektur kennzeichnet diesen Tempel der Mon im Nordosten der Insel, von den Einheimischen kurz "Wat Mon" genannt.

 

 

Die Phra Maha Raman Chedi wurde zur Regierungszeit von König Rama V. gebaut. Als Vorbild soll die Shwedagon-Pagode von Rangun in Burma gedient haben.
 

 

Der Ubosot "reflektiert die harmonische Kombination von Stilen westlicher und östlicher Architektur", so stehts jedenfalls auf einer Hinweistafel im Tempel.
 

 

Der frisch renovierte Wiharn. Hier befindet sich die heiligste Buddhastatue von Nonthaburi, der liegende Buddha mit Namen Phra Nonthamunin.
 

 

Giebel des WiharnNagas am Dach des Wiharn
Phra Rabieng im WiharnPhra Rabieng im Wiharn
Der Phra Rabieng (Wandelgang) mit seinen 46 Buddhastatuen wurde bereits während der Regierungszeit von König Taksin von Thonburi (1767-1782) gebaut.
Im Wiharn waren leider noch die Maler zugange.
 
Wer mehr über diese Symbole auf den Fußsohlen des liegenden Buddha wissen möchte, der besuche unsere Seiten "Phra Bat - die Füße des Buddha".
 
 

 

 

 

 

Quellen die ich benutzt habe:

  • Derick Garnier: Ayutthaya, Venice of the East, River Books, Bangkok 2004
 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010 

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