
Die Vögel und die anderen Tiere des Himaphan-Waldes kommen zum trinken an den Anotatta-See. Am Rand des Sees gibt es vier riesige Wasserspeier. Die Wasserspeier haben die Form von Tierköpfen: ein Bulle, ein Pferd, ein Elefant und ein Löwe. Das Wasser aus diesen Wasserspeiern fließt zunächst dreimal um den Anotatta-See herum, bevor es in einen Ozean mündet (siehe Wandmalerei unten). Das Wasser aus einem der vier Wasserspeier fließt zuerst dreimal um den See herum. Es wird Avatta-Ganga genannt und ist 4.000 Wa breit. Nach etwa 480.000 Wa trifft es auf einen Berg, wo es 60 Yojana hoch schießt und dann 6.000 Wa um den Berg herum und es wird jetzt Akasan-Ganga genannt. Daraufhin fällt es auf einen Felsen mit dem Namen Tiyaggala-Felsen, wo es einen See bildet, der Tiyaggala-Lotus-See genannt wird. Es fließt weiter aus dem Lotus-See heraus für 480.000 Wa und führt durch felsiges Gelände, wo es Bahala-Ganga heißt. Für weitere 480.000 Wa fließt es unterirdisch, Ummagga-Ganga genannt. Dann trifft es auf den Vijjha Natirag Chana-Berg wo es wieder aus dem Untergrund auftaucht um hier die fünf großen Flüsse der alten asiatischen Welt zu bilden: der Ganga (Ganges), der Aciravati (Irrawaddy), der Sarabhu (Salween), der Mahi und der Yamuna (Jumna). Anmerkung: Mehr dazu bei Sarasvati Sindhu: The Five Rivers of the Buddhists (in englischer Sprache).
Der himmlische Anotatta-See. Detail der Perlmutt-Intarsie an den Fuß-Sohlen des Liegenden Buddha im Wat Phra Chetuphon (Wat Pho), Bangkok. |
Der himmlische Anotatta-See. Wandmalerei im Bot des Wat Saket, Bangkok. |
Man kann im himmlischen Anotatta-See auch die Füße baden: |
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 21.08.2010
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