
Architektur
Ein sehr schönes Beispiel von der architektonischen Darstellung des Berges Meru ist die Hsinbyume Pagode[1] in Mingun, Myanmar. Sehr gut zu sehen sind die sieben Bergketten und die sieben Ozeane, die ihn umgeben. |
Indische Mythologie:Das Quirlen des Milchozeans
Sowohl für Buddhisten als auch für die Hindus ist der heilige Berg im Zentrum der Welt der Berg Meru, auch Sumeru genannt. Die axiale Natur dieses Berges ist überzeugend dargestellt in dem Mythos vom Quirlen des Milchozeans. Obwohl scheinbar hinduistischen Ursprungs, wird dieser Mythos auch häufig in buddhistischen Schriften erwähnt oder in buddhistischer Kunst dargestellt. Die Geschichte erzählt, wie die Götter (die Devas) und die Titanen (die Asuras) in den ersten Welttagen ihren endlos andauernden Krieg unterbrachen, um zusammen die kosmische See zu quirlen. Sie wollten so Amrita, das Elixir der Unsterblichkeit gewinnen. Als Quirl benutzten sie den Berg Meru, den Dreh- und Angelpunkt der Welt, der am unteren Ende auf einer riesigen Schildkröte gelagert war und am oberen Ende von Vischnu stabilisiert wurde. Die kosmische Schlange Vasuki wurde um den Berg gewunden und die Devas auf der einen Seite, die Asuras auf der anderen zogen abwechselnd je ein Ende der Schlange, so daß sich Mount Meru hin und her um seine eigene Achse drehte. Nachdem sie etwa ein Jahrtausend an ihrem Werk geschaffen hatten, begann sich der Milchozean zu verfestigen und aus der Tiefe der Milch erhob sich ein sonderbares Sortiment von dreizehn Personifikationen und Symbolen. Unter den ersten Gestalten waren der goldene Sonnenvogel Garuda und der milchweiße Elefant Airavata ("Erawan"). Als letzter erhob sich der Arzt der Götter, Dhanvantari. In seiner Hand hielt er den Mond, der das Elixier der Unsterblichkeit enthielt.2/3 |
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Fußnoten:
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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