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Zukucker
 

 

Traiphum Phra Ruang:

Die Geografie unserer Welt

 

 

Der Berg Meru

Mitten im Reich der Menschen steht der Berg Meru als kosmische Achse. Er ist 84.000 Yojana hoch, erstreckt sich 84.000 Yojana in die Tiefe und ist 84.000 Yojana dick. Sein Umfang beträgt 252.000 Yojana.

Der Berg Meru im Reich der Menschen

Der Berg Meru ist umgeben von sieben konzentrischen Bergketten, jede Bergkette ist von der nächsten durch einen Ozean, den Sidantara-Ozean getrennt. Dies gesamte System wird nach außen hin von einer weiteren, unüberwindlichen Bergkette, den Eisen-Bergen, begrenzt. Jenseits der Eisen-Berge liegt das Nichts.

Zwischen den Eisen-Bergen und den sieben Bergketten, die den Berg Meru umgeben, in dem großen Salz-Ozean, liegen vier Kontinente: Ausschnitt aus Thonburi Traiphum, Klick für große Ansicht (ca. 230kB) Im Osten liegt Pubbavideha, im Norden Uttarakuru, im Westen Aparagoyana und im Süden der Jambu-Kontinent (Sanskrit: „Jambudvipa“, Thai: „Chomphuthawip“). Jeder Kontinent ist von 500 kleineren Inseln umgeben. Zwischen den 4 großen Kontinenten liegen 4 kleinere Kontinente, Yupara genannt. Dies ist das Land, in dem Garuda leben. Auf dem Jambu-Kontinent leben Menschen wie Du und ich.

 

 

Seitensprung: „Wandmalereien im Wat Sakhet“
Seitensprung: Zum „Thonburi Traiphum“
Seitensprung: Mehr Symbolisches zum Berg Meru

 

 

Der Jambu-Kontinent

Im Norden des Jambu-Kontinents liegt der Himaphan-Wald in den Himaphan-Bergen. Die Himaphan-Berge sind 500 Yojana hoch. Sie erstrecken sich über 3.000 Yojana und haben 84.000 Bergspitzen.
Im Himaphan-Wald gibt es viele wundersame Bäume, wie z.B. der Jungfrauen-Baum, der anstelle von Früchten junge Mädchen trägt. Sie sind wie Mädchen, die gerade 16 Jahre alt geworden sind. Wenn Männer sie sehen, verlieben sie sich auf der Stelle. Wenn sie auf den Boden fallen, versammeln sich viele Vögel, um sie zu fressen, wie Bären, die sich am Honig laben.

Am Fuße der Himaphan-Berge gibt es sieben große Gewässer, die nie trübe werden oder gar austrocknen. Sie sind zum Teil mit wunderschönen Pflanzen, verschiedenen Lotusarten und Wasserlilien bewachsen. Einer dieser Gewässer wird Anotatta-See genannt. In der Nähe des Anotatta-Sees gibt es fünf Bergketten, die alle 200 Yojana hoch sind. Einer dieser Berge wird Kelasa genannt, wo die Kinnari leben. Die fünf Bergketten sind reich an vielen besonderen Edelsteinen. Schwäne und Elefanten leben hier.

Im Anotatta-See entspringen vier Flüsse, die zunächst dreimal um den See herumfließen, bevor sie nach Nordosten, Nordwesten, nach Südwesten und nach Süden fließen, bis sie in den großen Salz-Ozean münden. Der südliche Fluß, nachdem er sich seinen Weg durch die Bergketten gebahnt hat, teilt sich auf in 5 große Flüsse, wie die Finger an einer Hand. Einer wird Ganga genannt, ein anderer Yamuna, einer Aciravati, einer Mahi und einer Sarabhu. Diese Flüsse fließen durch das Land der Menschen bevor Sie in den Ozean münden.

 

 

Seitensprung: Zum Jungfrauen-Baum
Seitensprung: Zum Anotatta-See

 

 

Diese Drei Welten und ihre Bewohner finden ihre Entsprechung in der Thailändischen buddhistischen Architektur: verkörpert in den verschiedenen physikalischen Ebenen der glockenförmigen Chedi als auch in dem von den Khmer beeinflußten Prang. Beide sind als typische Bestandteile in vielen Thailändischen Tempeln zu finden.

Trotz der Komplexität des Traiphum ist doch jeder Thailändische Dorfbewohner damit vertraut: sei es in seiner architektonische Manifestation oder als Thema der Wandmalereien, die traditionell auf der westlichen Wand der buddhistischen Versammlungs-Hallen, der Wihan, zu finden sind.

 

 

Der Thai Pavillon auf derr Expo 2000 in HannoverSchade, leider ist sie schon lange zuende. Sie hätten den Himaphan-Wald übrigens selbst besuchen können, und zwar im Thai Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover!

 

 

Zum Himaphan-ZooHier entlang zu den Fabelwesen im Himaphan-Zoo...

 

 

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Anmerkung:

  • Der Himaphan-Wald wird auch schon mal „Himmapan-Wald“ geschrieben, in mancher deutschen Literatur heißt er auch „Schneewald“.

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 13.03.2009 

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