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Manorah und ihre sechs Kinnari-Schwestern lebten auf den Hängen des Berges Meru. Eines Tages entdeckte ein Jäger einen wunderschönen Garten mit schattigen Bäumen und einem Teich, auf dem Lotosblumen in fünf Farben schwammen. Er versteckte sich und beobachtete, wie die sieben Schwestern ihre Flügel und Schwänze ablegten, um im Teich herumzutollen. Mit einer magischen Schlinge, die er von einer Naga bekommen hatte, fing der Jäger Manorah ein. Er schenkte die gefangene Manohra dem Prinzen Suthorn, der sie heiratete. Die beiden lebten glücklich zusammen, bis eifersüchtige Höflinge Manorah durch Intrigen dazu brachten, ihre Flügel wieder anzulegen und in ihre himmlische Heimat zurückzufliegen. Suthorn folge seiner Ehefrau. Nachdem er mehrere Heldentaten vollbracht hatte, konnte er sie schließlich zurück erobern. Und wenn sie nicht gestorben sind, ... |
Diese Figurengruppe, die die Manorah-Fabel darstellt, kann man in der Mueang Boran[1] ("Ancient City", eine Art Freilicht-Museum vor den Toren Bangkoks) bewundern. |
Die Manorah-Fabel auf einem Paravent im Viharn Luang des Wat Suthat Thepwararam, Bangkok. |
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 01.01.2013
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