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In der Thailändischen Mythologie sind die unzähligen horizontalen Ebenen des Mount Meru, der Achse des Universums, die Wohnstatt von himmlischen, irdischen und unterirdischen Wesen. In den unterirdischen Ebenen hausen neben den Yakshas, den dämonischen Wächtern, die Nagas (gemeinhin auch als Schlangen oder sogar als Drachen bezeichnet): «Die Nagas sind über den Menschen stehende Genien. Sie bewohnen unterseeische Paradiese und weilen auf den Gründen der Flüsse, Seen und Meere in glänzenden, mit Edelsteinen und Perlen ausgelegten Palästen. Als Hüter der Lebensenergie, die in den irdischen Gewässern der Quellen, Brunnen und Teiche aufgespeichert liegt, bewachen sie auch die Schätze des Meeres, die Korallen, kostbare Muscheln und Perlen. Man glaubt, daß sie ein kostbares Juwel in ihrem Haupt tragen. Schlangenprinzessinnen, berühmt für Schönheit und Charme, figurieren unter den Ahnfrauen mancher Südindischer Dynastie; eine nagini oder einen naga im Stammbaum zu haben, gibt Hintergrund. |
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Fussnoten
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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