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Der Sampati ist ein Vogel, der nicht nur gut anzusehen ist, er ist auch fürsorglich und sehr mutig. Das zeigt eine alte Geschichte: Sampati lebte zusammen mit seiner kleinen Schwester Sadayu auf dem Berg Atsakan. Eines Tages sah die kleine Sadayu die Sonne aufgehen. In ihrer kindlichen Unerfahrenheit dachte sie, es sei ein köstliches Obst, gerade gut genug zum Frühstück. Sie folg hoch hinauf, um an der vermeintlich leckeren Frucht zu picken. Über diesen mangelnden Respekt der älteren Sonne gegenüber, wurde diese sehr böse, und strahlte eine große Hitze aus, um Sadayu zu verbrennen. Sampati wurde gerade rechtzeitig hierauf aufmerksam, flog schnell zu seiner Schwester, um sie mit ausgebreiteten Schwingen vor den Sonnenstrahlen zu bschützen. Doch die Hitze war so stark, daß alle seine Federn verbrannten. Die Sonne war erbost darüber, daß ihre Absicht vereitelt wurde und verfluchte Sampati, daß seine Federn nie wieder nachwchsen sollten. So lebte er dann jahraus jahrein in der Höhle Hehmatiran. Erst ein Soldat aus der Armee des berühmten Phra Ram aus dem Ramakien-Epos konnte ihn von seinem Schicksal erlösen. Der Soldat diente Phra Ram als Bote, um Nachrichten zu seiner Geliebten Sita zu bringen, die vom Dämonen Totsachat gefangen gehalten wurde. Auf dem Weg zu Sita mußte der Soldat dreimal in der Höhle übernachten, damit der Fluch auf Sampati gebannt wurde. Heute wachsen ihm nur wenige Federn, die aber blutrot sind wie die aufgehende Sonne. |
Lebensgroße Wandmalerei in der Galerie des Wat Phra Kaeo in Bangkok |
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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