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Vessantara Jataka

Vessantara Jataka

Kapitel 1: Die 10 Segnungen

  Es ist sehr lange her seit in der Stadt Sivirat ein König namens Sivirat lebte. Dieser hatte einen Sohn - Prinz Sanjaya. Als dieser erwachsen war, vererbte ihm sein Vater das ganze Königreich und veranlasste die Heirat mit Prinzessin Phutsadi, der Tochter von König Matharat.

  In ihrem vorherigen Leben wurde Prinzessin Phutsadi Suthamma genannt. Als sie starb, kam sie in den Himmel Dawadung als Gattin des Gottes Indra. Als ihre Wiedergeburt auf der Erde gekommen war, erbat sie sich vom Gott Indra die Zehn Seg­nungen, sie bat z. B. um eine feine Haut so glänzend wie pures Gold, um schwarze Augen wie die Augen einer Taube, um dunkles glänzendes Haar wie der Flügel eines Goldkäfers. Sie bat darum, einen Sohn zu bekommen, der mehr als alle Könige verehrt werden würde und daß sie die Autorität haben werde, verurteilte Gefange­ne zu begnadigen.

  Der Gott Indra gewährte ihr all ihre Bitten.

In Indras PalastIn Indras HimmelIn Indras PalastIndras Himmel
Wandmalerei im Putthamonthon-ParkWandmalerei im Putthamonthon-Park
Wandmalerei des Phra Viharn im Putthamonthon-Park nahe Bangkok

  In ihrer Wiedergeburt in die Welt der Menschen wuchs Phutsadi zu einer wunderschönen Prinzessin heran. Als sie das Alter von 16 erreichte, wurde sie die Gattin von Sanjaya, dem König von Sivi. Die beiden liebten sich über alles. Als sie wenig später bemerkte, daß sie schwanger war, ließ sie sechs Almosen-Häuser für die Bedürftigen ihres Reiches bauen. Am Tage der Niederkunft bat sie darum, einen jeden Stadtteil der Hauptstadt Ihres Gatten besuchen zu dürfen. Als sie in den Stadtteil der Kaufleute gelangte, began­nen die Wehen. Kurz darauf gebar sie einen Sohn, den sie Vessantara nannte, da er seinen ersten Atemzug im Händlerviertel tat.

  Alle Götter erhielten Kenntnis von diesem Großen Wesen, da bei seiner Geburt ein Wunder geschah: er konnte bereits sprechen.


Weitere Bild-Beispiele:

Die Jim Thompson Foundation in Bangkok hat die Vessantara Jataka auf einer Serie von Postkarten herausgegeben. Abgebildet sehen Sie hier eine alte Malerei auf Leinwand im Rattanakosin-Stil, wie sie zur Illustration der Rezitation in den Klöstern benutzt wurde.

 

 
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 04.05.2012 

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