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Die Tempel von Thailand

Wat Suthat Thepwararam

Satta Mahasathan

 

 

 

 

  Die zweite Station ist der Bodhi-Baum, unter dem der Buddha seine Erleuchtung erfuhr.

 

 

  Da der Buddha während seiner Meditation nach Osten blickte, ist auch dieser Schrein nach Osten ausgerichtet. Das bedeutet, daß man den besten Blick auf die Buddhastatue hat, wenn man auf der Straße neben dem Tempel steht. Dazu sollte man aber größer als 1,70m sein, um über die hohe Mauer blicken zu können... Smiley

 

 

Wunderbar dargestellt ist hier, wie der Buddha in seiner Meditation (größeres Foto oben Mitte) von den Heerscharen des bösen Mara bedroht wird (oben rechtes und linkes Foto). Ihm zur Hilfe kommt die Erdgöttin (in Thai: Mae Toranee), die aus ihren Haaren Wasser auswringt, um die bösen Krieger zu ertränken (untere Hälfte auf dem größeren Foto oben Mitte).
 

 

  Pikante Details am Rande: diese drei Reliefs sind unten am Sockel der obigen Station dargestellt: diverse Dämonen werden von den Fluten überrascht...

 

 

 

 

Dieses Fabelwesen ist übrigens eine Makara (Thai: Makon), ein im Wasser lebendes Reptil, ähnlich einem Krokodil, aber mit dem Rüssel eines Elefanten. Aus ihrem Maul züngeln mehrere Nagas. Die Makara ist oft vor nordthailändischen Tempel-Eingängen zu sehen, leicht zu übersehen, weil die Naga, die aus ihrem Maul kriecht, viel größer ist als sie selbst.
 

 

 

 

  Die zweite Station scheint irgendwie doppelt vorhanden zu sein. Hier wird wiederum der Buddha bei der Meditation unter dem Bodhi Baum gezeigt. Dieser Baum wurde aus einem Ableger eines Ablegers des Original-Bodhi-Baums aus Bodh-Gaya gezüchtet. König Rama II. ließ den Ableger aus Sri Lanka holen, um ihn in seinem neuen Tempel einzupflanzen.

 

 

  Auch diese Station ist nach Osten ausgerichtet.

 

 

 

 

 

 

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Virtueller Rundgang durch Wat Suthat: hier gehts weiter  Zur folgenden Seite
 

 

Quellen die ich benutzt habe:

  • Visit Wat Suthat, Broschüre erhältlich im Tempel selber.
  • Wat Suthat-Thepwararam, The Palace of Indra, von Ven. Benton Pandito, Bangkok 1997. Ebenfalls erhältlich im Tempel selber.
  • Krung Rattanakosin, aus der Reihe "Kuhmüh-Namchom", Sarakadee Press 2004, ISBN 974-484-102-8 (in thailändischer Sprache)
  • Der historische Buddha von Hans Wolfgang Schumann, Eugen Diederichs Verlag, München 1990
  • Buddhist Scultpture of Nothern Thailand von Carol Stratton, Silkworm Books, Chiang Mai 2004
 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 04.05.2012 

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