Die Gründung dieses Tempels liegt im Dunkel der Geschichte verborgen. Angeblich soll er aber zur Regierungszeit von Phra Petracha von Ayuthaya (1688-1703) bereits erweitert worden sein. Einige Jahrzehnte später, als König Taksin im Jahre 1768 seine neue Hauptstadt in Thonburi gründete, gab es den Annalen nach am östlichen Flußufer gegenüber dem Königs-Palast, welcher sich neben "Wat Chaeng" (Wat Chaeng wurde später in Wat Arun umbenannt) befand, einen Tempel mit Namen "Wat Potharam". Von den Gläubigen wurde der Name zu "Wat Po" verkürzt, einem Namen, der noch heute populär ist, obwohl der offizielle Name "Wat Phra Jetuphon" lautet.
Als im Jahre 1782 die offizielle Hauptstadt Siams auf dem östlichen Flußufer gegründet wurde, war das Gelände dort noch sehr sumpfig, so daß es zuerst entwässert werden mußte. Da, wo der neue Palast geplant war, lebte bereits eine Gemeinschaft von wohlhabenden chinesischen Kaufleuten, die wahrscheinlich den Wat Potharam unterstützten. Sie wurden freundlich "gebeten", ihre Geschäfte umzusiedeln in die "Gärten", einer damals unbesiedelten Gegend, die heute als "Sampeng" bekannt ist. Der Palast war dann gegen 1786 so gut wie fertig. Jetzt konnte der König daran gehen, die beiden Tempel in der Nachbarschaft der Grandeur des Palastes anzupassen, nämlich Wat Salak im Norden (Wat Salak wird heute Wat Mahathat genannt) und Wat Potharam im Süden. Mittlerweile waren nämlich die Gebäude im Wat Potharam durch das sumpfige Land und das Klima ziemlich renovierungsbedürftig geworden. Die Arbeiten dauerten von 1789 bis 1801 und wurden von mehr als 20.000 Arbeitern durchgeführt. Zur Eröffnung gab König Rama I. dem Tempel den neuen Namen Wat Phra Chetuphon Wimon Mangkhalaram und erhob ihn in den Status "königlicher Tempel".
Die Chetuphon-Straße führt in West-Ost-Richtung mitten durch den Tempel. Sie teilt ihn in zwei ungleich große Teile: dem größeren Phutthawat, den "heiligen" Bereich, der dem Buddha gewidmet ist, und dem Sangkhawat im Süden, dem Wohnbereich der Mönche. Im Phutthawat befindet sich als eindruckvollstes Gebäude der Bot mit den vier Wiharn, die einem Mandala gleichen (siehe Plan unten). Weitere interessante Gabäude sind der Sala Kan Parian, die Chedis und die Bibliothek (Hor Trai). Der Wiharn mit dem riesigen liegenden Buddha wurde erst in der Regierungszeit von König Rama III. hinzugefügt.
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| Weitere Sehenswürdigkeiten: Überdachte Eingangstore, Khao Mor, Chedi Rai | |
Anmerkung:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 13.03.2009
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