Die Thailandseiten von Anne und Heiner |
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Die Geschichte von Phra MalaiBild 1 | ||||
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Erläuterungstext auf der Postkarte: |
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Vor langer, langer Zeit - man sagt, als der Buddhismus in Sri Lanka Fuß fasste[1] - lebte dort in einem Dorf namens Rohana ein Großer Thera[2] mit Namen Malai Deva. Er hatte einen starken Glauben und außerordentliche Fähigkeiten wie auch eine hohe Intelligenz und Kompetenz. Wahrheitsliebend bis in das kleinste Detail fand er seine einzige Genugtuung darin, Moralität zu praktizieren. Er war ein Arhat[3], unerreicht in seiner Förderung des Dhamma. Eine seiner Besonderheiten war seine Fähigkeit zu fliegen. Eines Tages flog er in die Hölle hinunter in der Hoffnung, den dort hausenden Wesen mit seinen übernatürlichen Kräften etwas Glück und Segen zukommen zu lassen. | ||||
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| Aus dem Traiphum Phra Ruang: | Im Reich der Höllenwesen gibt es das Land des Yama Königs. Es ist sehr groß und umfaßt alle vier Hauptpforten einer jeder Hölle. Der Yama König besitzt Dhamma zu einem sehr hohen Grad. Wann immer er Untersuchungen über einen Kläger oder einen Angeklagten leitet, ist er unvoreingenommen und gerecht. Wenn ein Mensch stirbt, muß er zuerst vor dem Yama König vorsprechen. Dieser fragt ihn dann: "Welche guten und schlechten Taten hast Du begangen? Schnell, denk zurück und sprich die Wahrheit." Zu der Zeit sind bereits die vier Devata[4] anwesend, die eine Akte der guten und schlechten Taten dieses Menschen vorbereitet haben, und halten die Akte in ihren Händen. Für den Fall, daß der Mensch sich Verdienste erworben hat, schreiben die Devata den Namen dieses Menschen auf eine goldene Tafel. Die Devata halten die goldene Tafel über ihrem Kopf, um sie dem Yama König zu präsentieren. Der Yama König nimmt die Tafel entgegen und drückt seinen Wohlgefallen aus, indem er sie ebenfalls über seinem Kopf hält und in den Jubel der Devata einstimmt. Sodann legt er die Tafel auf einen goldenen Tisch, der mit sieben strahlend schönen Edelsteinen dekoriert ist. Sollte der Mensch jedoch schlechte Taten begangen haben, schreiben die Devata seinen Namen auf eine Tafel, die aus Hundehaut gemacht ist, und legen sie zur Seite. Wenn der Yama König die Menschen befragt, können diejenigen, die die guten Taten begangen haben, sich aufgrund der Macht dieser Verdienste an alle Einzelheiten erinnern. Sie bekennen: "Ich habe diesen Verdienst erworben in Übereinstimmung mit dem Dhamma." Die Devata sehen in die Akte und können die Aussage bestätigen. Der Yama König zeigt ihnen sodann den Weg in den Himmel hinauf, wo es Wohnstätten aus Gold gibt, die mit sieben Arten von Edelsteinen dekoriert sind. Diese Menschen werden weibliche Devata als Mitbewohner haben, das Essen ist sozusagen himmlisch und die Glückseligkeit ist über alle Maßen groß. Der Mensch jedoch, der böse Taten begangen hat, kann sich an diese gar nicht erinnern, so sehr er sich auch bemüht. Die Devata nehmen die Akte zur Hand und lesen dem Delinquenten jede Einzelheit vor, die dieser nur bestätigen kann. Der Yama König und die Devata rufen sodann die Yama Wärter, um ihn abführen zu lassen in eine Hölle, in der das Leiden der Schwere seiner bösen Taten entspricht. Dieses Leid und die Qualen können mit Worten nicht beschrieben werden. |
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Fussnoten: | |||||
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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