Virginia McKeen schlug in ihrem Artikel in der Mai Ausgabe 2003 des Newsletter National Volunteers folgende Einteilung vor:
Anm.: einige unsrer Beispielbilder sind aus Platzgründen um 90° gedreht.
Die älteste Darstellung eines Buddha-Fußabdruck mit 108 Symbolen wurde in der Lokananda Pagode in Bagan, Burma gefunden (ähnlich der Abbildung hier rechts). Man beginnt an einem rechten Fuß mit der Zählung oben links (am Dicken Zeh, in unserer Abbildung unten links) mit dem Sybol des Königlichen Speers und fährt dann kreisförmig fort im Uhrzeigersinn bis man zur Mitte, also dem Chakkra gelangt. Der Abdruck eines linken Fußes würde entsprechend entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgen.
Beim Sri lanka Design sind die 108 Symbole in konzentrischen Kreisen um das Rad in der Mitte angeordnet. Man beginnt oben in der Mitte bei 12 Uhr wiederum mit dem Symbol des königlichen Speers und liest weiter im Uhrzeigersinn. Ein Beispiel eines Fußabdrucks im Sri Lanka Design findet man im Wat Bovornivet in Bangkok.
Bei Fußabdrücke im Thai Design sind zuoberst (unterhalb der Zehen) die Reiche der 16 Brahmas mit Form und die sechs Deva Reiche in drei horizontalen Linien angeordnet. Weiter wird bei einem linken Fuß zeilenweise von links nach rechts von oben bis nach unten gelesen. Ein Beispiel findet sich auf den Füßen des großen Liegenden Buddha im Wat Phra Jethubon (Wat Pho) in Bangkok. Lesen Sie mehr darüber auf den folgenden Seiten.
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Es gibt auch Fußabdrücke, bei denen die Symbole nicht nach einem bestimmten Muster angeordnet sind. Unser Beispiel oben zeigt ein Buddha Banner aus der Rattanakosin-Periode, das längs aufgehängt etwa eine Größe von 3,50 m x 1,20 m hat. Ein weiteres wunderschönes Beispiel steht im Nationalmuseum von Chiang Mai. Sie können es auf unserer Seite über die 32 Merkmale eines Großen Mannes bewundern.
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Beim Design der vier Buddhas hat jeder der letzten vier Buddhas, die in diesem Buddhistischen Zeitalter erschienen sind, Kakusandha, Konagamana, Kassapa und Gotama, einen Abdruck hinterlassen. Die Anordnung kann jedem der obigen vier Designs entsprechen. Die Größen der vier Abdrücke sind unterschiedlich aufgrund der Körpergröße der vier Buddhas. In der Madhuratthavilasini aus dem 5. Jahrhundert wird die Größe von Kakusandha mit 18,28 Meter angegeben, die von Konagamana mit 13,7 Meter, Kassapa war 9,14 Meter hoch und Gotama 8,23 Meter.
Von daher ist natürlich die Größe der Fußabdrücke nicht mehr verwunderlich...
Sehen Sie hier rechts ein Beispiel aus dem Wat Pichayart in Thonburi, Bangkok.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 27.12.2010
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