Die Thailandseiten von Anne und Heiner |
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Bildnisse des BuddhaFrühe Buddhismus Symbole | |||||||||||||||||
Seinem Jünger Ananda wurde schnell klar, daß die Lehre mit der Zeit in Vergessenheit geraten würde, wenn nicht irgendeine Möglichkeit gefunden würde, die Erinnerung an Den Meister zu erhalten. Könnten nicht die Jünger einen regelmäßigen Akt der Huldigung durchführen, fragte er den Meister traurig. Könnten sie nicht irgend eine Art von Ersatz haben, eine Art "Denk-mal" sowohl für seine Person als auch für Die Lehre? Um Bedürfnisse dieser Art zu befriedigen, antwortete der Buddha, könne der Gläubige zum Beispiel eine Pilgerreise zu den Stätten Seines Wirkens unternehmen. An diesen Orten könne er sich dann an die damit verbundenen Ereignisse, an den Sieg über das Böse und die Ignoranz erinnern, um so zur Nachahmung inspiriert zu werden. Sollte dies nicht genügen, könnten sie nach seiner Kremation seine körperlichen Reliquien (Sanskrit: sariradhatu, Pali: dhatucetiya) nehmen und über ihnen Stupas (Pali: paribhogacetiya, Thai: Cedis) erbauen. Diese würden die Menschen an Die Lehre erinnern und ihre Herzen glücklich machen. |
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| In den ersten buddhistischen Kunstwerken, wie z.B. auf den Reliefs der Stupa von Sanchi[1], ist daher Der Buddha selbst nicht zu sehen. Er allein durch Symbole repräsentiert, die für bestimmte Szenen aus dem Leben Des Meisters stehen: | |||||||||||||||||
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In alten vor-buddhistischen Kulturen Indiens wurden bereits einige dieser Symbole angebetet: die Sonnenscheibe (Sonnenrad), die Schlange, Baum- und Stein-Geister. | |||||||||||||||||
Die ersten Bildnisse, die Den Meister in seiner menschlichen Gestalt darstellten, tauchten zu Beginn der christlichen Zeitrechnung etwa zeitgleich in Gandhara (heute Afganistan) und Mathura (Nord-Indien) auf. Und auf wundersame Weise wurden die alten Symbole wieder verwendet: der Baum, unter dem Der Buddha beschützt von einer Schlange auf einem steinernen "Thron" sitzend meditierte, die Sonnenscheibe wurde zum "Heiligenschein", ... | |||||||||||||||||
Schon bald darauf entwickelten sich spezielle Regeln, nach denen Der Erleuchtete portaitiert werden konnte: spezielle physikalische Charakteristika, die Mönchs-Kleidung, Gesten und Körper-Haltungen, alles wurde kodifiziert. | |||||||||||||||||
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Quellen, die ich benutzt habe:
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| Fußnote: [1] Zur Stupa von Sanchi siehe unsere Seiten über die Thailändischen Cedis. | |||||||||||||||||
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 13.03.2009 Copyright © 1999-2009 H. Damm |