- Es handelt sich um eine stehende oder schreitende Figur:
|
- Er hat entweder eine oder auch beide Hände erhoben wie ein Verkehrspolizist: Diese Handhaltung heißt "Die Angst vertreiben" (Abhaya mudra). Sie symbolisiert Schutzverheißung und Furchtlosigkeit.
|
 |
- Er hat entweder eine Hand (oder seltener beide Hände) erhoben. Sein Zeigefinger und Daumen formen einen Kreis: Diese Handhaltung heißt "Die Geste der Unterweisung" (Vitarka mudra), sie ist die Geste des Lehrens und Erklärens.
|
 |
- Sein rechter Arm hängt ausgestreckt, die Handfläche zeigt nach vorne, die Finger zeigen in gerader Linie nach unten: Diese Handhaltung heißt "Die Geste der Wunschgewährung" (Varada mudra). Sie symbolisiert Barmherzigkeit und Freizügigkeit.
Es gibt auch einige sitzende Figuren (z.B. im Wat Pho, Bangkok) mit dieser Handhaltung.
|
 |
- Es handelt sich um eine sitzende Figur:
|
- Er hat beide Hände locker im Schoß liegen, eine Hand liegt auf der anderen, die Handflächen zeigen nach oben: Diese Handhaltung symbolisiert die Meditation (Dhyana mudra).
|
 |
- Seine linke Hand liegt mit der Handfläche nach oben in Seinem Schoß. Seine rechte Hand liegt auf dem rechten Knie, die Finger zeigen nach unten: Diese Handhaltung symbolisiert die Niederlage des Dämonen Mara, bei Der Buddha die Erde als Zeugin für seinen Weg anrief. (Bhumisparsa mudra - wörtlich: Berühren der Erde, Thai: Sadung Mara) Sie symbolisiert dei Unerschütterlichkeit Des Buddha.
|
|
- Manchmal sitzt Der Buddha in der Meditations-Haltung auf dem zusammengerollten Körper einer Schlange (auf Thai: Naga Brok - Buddha unter der Naga).
|
 |
- Er hält beide Hände in Brusthöhe. Zeigefinger und Daumen jeder Hand formen einen Kreis, die Fingerspitzen der linken Hand berühren die rechte Handfläche: Diese Handhaltung heißt "Das Rad der Lehre in Bewegung setzen" (Dharmacakra mudra). Ursprünglich saßen Figuren mit dieser Handhaltung in der indischen Pose (s. vorherige Seite), später ging man dazu über, diese Handhaltung nur für Figuren in europäischer Sitzhaltung zu verwenden. Sehr selten auch bei stehenden Figuren.
|
 |